Sie können durch Ihr Gebet einen entscheidenden Beitrag zur weltweiten Missionsarbeit leisten. Einem Volk die Bibel in seiner Sprache zugänglich zu machen ist eine wissenschaftlich anspruchsvolle Aufgabe, aber auch eine geistliche Herausforderung. Konkretes Gebet ist nötig, damit die Arbeit gelingt und die übersetzten Texte Veränderungen bewirken im Leben der Menschen.
Sie wollen konkret für die Arbeit von Wycliff beten? Dann haben wir für Sie die folgenden kostenlosen Angebote:
Wir senden Ihnen gerne unsere monatlichen Gebetsnachrichten per Post oder E-Mail zu.
Online bestellen, oder telefonisch unter 02736/2970.
Für Tansania und Burkina Faso gibt es vierteljährliche Gebetsnachrichten hier: Der Countdown läuft...
Sie können gezielt für das Erreichen unseres großen Ziels Vision 2025 beten. Dazu gibt es ständig aktuelle Gebetsanregungen. Zu den Gebetsanliegen für Vision 2025
Wenn Sie Interesse haben, einen unserer Mitarbeiter persönlich näher kennen zu lernen und ihn im Gebet zu begleiten, wenden Sie sich bitte an den Personalleiter.
Gebetsanliegen aus unseren Arbeitsbereichen für jeden Wochentag:
Sonntag: Völker ohne Bibel
Gott kann Türen öffnen zu Gebieten, in denen es noch keine oder nur begrenzte Arbeitsmöglichkeiten für Missionare gibt. Wir beten heute für die politische, wirtschaftliche, religiöse und soziale Situation in Ländern, auf die das zutrifft. Wir bitten Gott um Zugang zu noch unerreichten Völkern und um Weisheit für die christlichen Mitarbeiter, die erste Kontakte in schwer zugänglichen Ländern oder zu isolierten Volksgruppen aufbauen. Wir beten auch um mehr Mitarbeiter, denn Menschen aus zahlreichen Völkern haben Interesse an einer Bibelübersetzung bekundet, doch es fehlen gut ausgebildete Menschen, die sich zu diesen Völkern senden lassen.
Montag: Spracherkundung (Survey)
Bevor ein Bibelübersetzungsprojekt gestartet wird, muss erst einmal festgestellt werden, ob Übersetzungsbedarf besteht. In ca. 2000 Sprachen der Welt sind die dazu nötigen Tests und Untersuchungen noch durchzuführen. Besonders groß ist der Bedarf an Spracherkundung in Indonesien, Papua-Neuguinea, im französischsprachigen Afrika und in Asien. Spracherkunder sind viel unterwegs. Sie brauchen Bewahrung auf ihren häufigen Reisen und Einfühlungsvermögen im Umgang mit sehr verschiedenen Menschen. Beten wir auch um Weisheit bei der Auswertung der gesammelten Daten und beim Verfassen der Ergebnisberichte. Aufgrund dieser Berichte wird entschieden, welche Völker eine Bibelübersetzung benötigen.
Dienstag: Bibelübersetzung
Wie arm wäre unser Leben ohne Bibel! Beten wir heute für alle ausländischen und einheimischen Mitarbeiter, die in der Bibelübersetzung arbeiten. Sie brauchen Durchhaltevermögen, gutes Einvernehmen untereinander und eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Ausgleich. Außerdem brauchen sie Weisheit, um eigenes Wissen an andere weiterzugeben und für die Suche nach den richtigen Wörtern, besonders für Schlüsselbegriffe wie Gnade, Vergebung, Heiliger Geist, Jünger, Apostel usw. Beten wir auch um Bewahrung und Schutz für alle Beteiligten und ihre Familienangehörigen. Besonders in den Anfangs- und Endphasen von Projekten gilt es oft schwierige Situationen zu überstehen.
Mittwoch: Alphabetisierung
Wozu Bibelübersetzungen herstellen, wenn niemand den Menschen das Lesen und Schreiben beibringt? Mitarbeiter mit pädagogischer Begabung setzen sich dafür ein, dass Erwachsene und Kinder in ihrer Muttersprache lesen lernen. Viel Beharrlichkeit und gute, auf die jeweilige Kultur abgestimmte Ideen und Methoden sind dazu nötig. Wir beten um einen "Schneeballeffekt" durch einheimische Leselehrer, die ihrerseits wieder andere Lehrer ausbilden. Wir beten für die Leseklassen, die christliches Lesematerial benutzen, dass die Schüler die Botschaft der Bibel verstehen. Wir beten für alle neuen Leser, dass sie zu eifrigen Bibellesern werden.
Donnerstag: Unterstützungsdienste
Welcher Chef weiß nicht die Dienste einer kompetenten Sekretärin zu schätzen! Auch Wycliff-Mitarbeiter sind dankbar für jeden, der sie bei administrativen und logistischen Arbeiten entlastet. In vielen Ländern müssen Theologen oder Sprachwissenschaftler administrative Aufgaben übernehmen, weil sonst niemand für Buchhaltung, Gästebetrieb, Bibliothek, Netzwerkbetreuung usw. zur Verfügung steht. Machen wir den Donnerstag zum Gebetstag für Computerfachleute, Verwaltungsmitarbeiter, Buchhalter, Sekretärinnen, Piloten, Grafiker, Mechaniker, Lehrer von Missionarskindern, usw.
Freitag: Kommunikation und Bibelgebrauch
Für Menschen, die erst als Erwachsene lesen gelernt haben, und für Kinder aus vorwiegend oralen Kulturen sind viele Hürden zu überwinden, bis Lesen und Schreiben ihnen zu vertrauten Gewohnheiten werden. Sie brauchen leicht verständliche Lektüre, einfaches Lesematerial mit Themen aus ihrem Alltag als Einstiegshilfe in die Welt der Literatur. Außerdem müssen sie erst lernen, wie die übersetzten Bibelteile ihr persönliches Leben und den Gottesdienst bereichern können. Musikethnologen helfen ihnen beim Komponieren und Texten von christlichen Liedern, die ihrer Kultur entsprechen, damit sie Gott auf ihre ganz eigene Weise loben können.
Samstag: Ausbildung
Wissen weitergeben! Wenn das Ziel erreicht werden soll, dass bis zum Jahr 2025 in jeder Volksgruppe, die eine Bibelübersetzung braucht, ein Projekt im Gange ist, muss die Ausbildung von zusätzlichen Mitarbeitern Priorität haben. Einheimische sollen durch entsprechende Schulung zu vollverantwortlichen Projektleitern ausgebildet werden. An mehreren theologischen Hochschulen gibt es inzwischen spezielle Ausbildungskurse für Bibelübersetzer. Wir beten für die Lehrer und Studenten, und dass sich noch mehr Theologen und Sprachwissenschaftler bereit finden, als Ausbilder und Mentoren für einheimische Übersetzer zu arbeiten.
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